Was Eltern erwartet

Was Eltern in der Zusammenarbeit mit mir erwartet

Wenn es um das eigene Kind geht, ist die Entscheidung für eine therapeutische Begleitung oft mit vielen Fragen verbunden: Wird mein Kind sich wohlfühlen? Wird es verstanden? Muß ich als Mutter oder Vater etwas Bestimmtes „leisten“?

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen zeigen, was Sie als Eltern in der Zusammenarbeit mit mir erwartet – vom Miteinander im Gespräch bis zum Umgang mit Ihrem Kind während der Hypnosesitzungen. Ziel ist, daß Sie ein klares Bild bekommen und in Ruhe spüren können, ob sich dieser Rahmen für Ihre Familie stimmig anfühlt.

1. Sie sind Expertin bzw. Experte für Ihr Kind

Sie kennen Ihr Kind am besten. Sie erleben die Situationen im Alltag, sehen, was gelingt und wo es immer wieder hakt. Diese Erfahrung ist für mich unverzichtbar.

In unserem ersten gemeinsamen Gespräch haben Sie deshalb Raum, in Ruhe zu erzählen – auch dann, wenn die Dinge auf den ersten Blick „durcheinander“ wirken. Ich höre aktiv zu, stelle Fragen und helfe, die vielen Eindrücke zu sortieren. Dabei geht es nicht darum, Schuldige zu suchen, sondern ein Verständnis dafür zu entwickeln, was Ihr Kind gerade braucht.

2. Klarheit, Transparenz und ein sicherer Rahmen

Besonders bei Hypnose ist es Eltern wichtig zu wissen, was genau mit ihrem Kind passiert. Ich erkläre Ihnen Schritt für Schritt, wie eine Sitzung aufgebaut ist, welche Methoden ich einsetze und wo die Grenzen liegen.

Vor jeder Hypnosesitzung können Sie Fragen stellen – auch kritische. Sie erfahren, was Ihr Kind ungefähr erleben könnte, wie lange die Sitzung dauert und worauf Sie nach dem Termin achten können. Es gibt keine „geheimen Techniken“ im Hintergrund, sondern einen nachvollziehbaren, transparenten Ablauf.

3. Ihre Rolle als Eltern: Davor, währenddessen und danach

Vor der ersten Hypnosesitzung besprechen wir gemeinsam, wie Ihr Kind am besten vorbereitet werden kann – je nach Alter und Temperament. Manchmal reicht ein einfacher Satz wie: „Du bekommst Hilfe, damit es dir leichter geht.“

Während der Sitzung kann es sinnvoll sein, daß Sie im Raum bleiben oder im Wartebereich Platz nehmen – das entscheiden wir gemeinsam, orientiert am Wohlbefinden Ihres Kindes. Nach dem Termin erhalten Sie auf Wunsch eine kurze Rückmeldung und Anregungen, wie Sie Ihr Kind im Alltag unterstützen können, ohne Druck aufzubauen oder alles „richtig machen“ zu müssen.

4. Grenzen, Schweigepflicht und der Schutz Ihres Kindes

Auch Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, ernst genommen und geschützt zu werden. Alles, was Ihr Kind in der Sitzung erzählt, unterliegt der Schweigepflicht. Gleichzeitig ist es wichtig, daß Sie als Eltern das Wesentliche erfahren, um Ihr Kind gut begleiten zu können.

Wir besprechen gemeinsam, welche Informationen Ihr Kind für sich behalten möchte und was in einer verträglichen Form mit Ihnen geteilt werden kann. So entsteht Vertrauen auf allen Seiten – Ihr Kind fühlt sich sicher, und Sie wissen dennoch, in welche Richtung wir gemeinsam arbeiten.

Sie müssen nicht „perfekt“ vorbereitet sein

Viele Eltern befürchten, sie müßten vor dem ersten Gespräch bereits alles genau sortiert haben oder dürften bestimmte Gefühle nicht zeigen. Das ist nicht nötig. Sie dürfen unsicher sein, zweifeln, erschöpft oder auch wütend sein – all das hat Platz.

Wichtig ist nur, daß Sie bereit sind, gemeinsam hinzuschauen und Ihr Kind auf seinem Weg zu unterstützen. Den roten Faden durch die nächsten Schritte entwickle ich zusammen mit Ihnen – Schritt für Schritt und gut verständlich.

Wenn Sie spüren, daß Sie Ihr Kind auf diesem Weg nicht alleine begleiten möchten, können wir in einem unverbindlichen Kennenlerngespräch klären, ob meine Arbeitsweise zu Ihrer Familie paßt.

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